
Parallelen
zwischen "Der Herr der Ringe" und
dem "Ring des Nibelungen"?
Unsere Stipendiatin Frau Bernadette Kronberger schreibt ihre Diplomarbeit zu diesem Thema und hat nachfolgenden Startbeitrag zur Diskussion unter "bernadette" in www.festspiele.de/wagnerforum gestellt.
Ein interessantes Thema und nicht ganz neu. Es gibt dazu auch bereits Fachliteratur.
Tolkien und Wagners Werke verbindet grundsätzlich die Liebe zu Mythen. Beide haben unter anderem als Grundlage die nordischen Sagen, d.h. die ältere Edda.
Beide greifen auf wichtige mythische Gegenstände zurück- u.a. das geborstene Schwert (bei Siegfrieds Vater Siegmund zerbricht es im Kampf, doch Siegfried hat die Kraft Nothung zu schmieden),(im Herrn der Ringe ist das Schwert Narsil zerbrochen mit dem Isildur den Ring von Saurons Hand schneidet und Jahrtausende später wird es von seinem Erben Aragorn, neu geschmiedet, dazu verwendet Mittelerde zu retten).
Und dann natürlich der Ring. Bei Tolkien ein unsichtbar machender RIng, bei Wagner ein Ring, der immer mit der unsichtbarmachenden Tarnkappe auftritt. Es gibt noch mehr die-ser Parallelen. Doch sehr interessant ist vor allem die Verfilmung vom Herrn der Ringe. Der Komponist Howard Shore hat intensivst Leitmotivtechnik verwendet und am Schluss der Trilogie (Die Rückkehr des Königs) aus Hochachtung vor Wagner kurz etwas Rheingoldmotivik verwendet.
Nun warum schreibe ich diesen Artikel? Ich werde meine Masterarbeit (Konzertfachstudium Gesang) über dieses Thema schreiben. Vielleicht findet sich jemand in diesem Forum der mir einfach noch zusätzliche Informationen geben kann, oder mein Artikel kann einfach Anreiz für Diskussionen zu diesem nicht alltäglichen Thema sein.
Bernadette
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Im Forum hat sich dann eine sehr rege und auch kontroverse Diskussion entwickelt. Frau Kronberger ist aber auch für jede zusätzliche Information aus unserem Kreis dankbar.